Heute habe ich nicht nur die ersten neun Kapitel von Kaiserkrieger # 7 bearbeitet, nein, auch die # 6 kam vom Lektor zurück, so dass ich mich flugs drangesetzt habe. Der Roman ist mittlerweile beim Atlantis-Verlag und wird wahrscheinlich irgendwann zum Ende des Jahres erscheinen.
Die SF-Rundschau im “Standard”…
… widmet sich auch dem fünften Kaiserkrieger-Roman.
Eingeordnet unter Die Romane
“Aufgehende Sonne” – Manuskript von Kaiserkrieger # 7 abgeschlossen!
Es ist geschafft.
Jetzt wird überarbeitet.
Eingeordnet unter Die Romane
Kapitel 35 fertig!
So langsam neigt sich das Manuskript wirklich dem Ende zu
Eingeordnet unter Die Romane
Wie es wirklich war: Die Maya
Ich habe es ja bereits verraten: der zweite Kaiserkrieger-Zyklus führt uns in die Stadtstaaten der Maya, deren Existenz vom plötzlichen Auftauchen eines U-Bootes der japanischen Marine etwas aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Die Maya sind uns nicht erst seit dem großen 2012-Hype wohlvertraut, immer noch erscheinen in den Medien Berichte über neue Erkenntnisse, wiederentdeckte Städte und Anlagen und neue Deutungen bisher unbekannter Maya-Schriftzeichen. Vieles, was wir über dieses Volk und seine Zivilisation hätten erfahren können, wurde durch die spanischen Eroberer zerstört. Diese kamen zwar sehr viel später, als die Maya-Hochkultur bereits lange vergangen war, aber sie zeigten wenig Interesse an den schriftlichen Aufzeichnungen der Nachfahren der Maya und zerstörten alles, was auf Papier geschrieben stand (von sehr wenigen Ausnahmen einmal abgesehen). Es bleiben also die steinernen Zeugnisse, von denen es glücklicherweise sehr viele gibt.
Lange aber herrschte in Europa ein sehr romantisches Maya-Bild vor: das eines friedlichen Volkes, das sich so weit entwickelt hatte, dass es astronomischen Betrachtungen viel Zeit einräumte und künstlerische Höchstleistungen vollbrachte, eine Zivilisation ohne Krieg und im Einklang mit der Natur. Erst die Entzifferung der Maya-Schrift – von der uns viele Schriftzeichen immer noch in der Bedeutung nicht klar sind – änderte dieses Bild. Die Maya führten in der Tat unentwegt Kriege – die großartigen Stelen, meist zu Ehren der Könige errichtet, berichten vorzugsweise von Feldzügen, Unterwerfungen, Allianzen, dynastischen Hochzeiten und ähnlichen Dingen, nicht zuletzt, um durch Propaganda ein bestimmtes Bild der Herrscher zu zeichnen, die diese Darstellungen in Auftrag gaben. Und im Einklang mit der Natur standen die Maya nur insofern, als dass sie ausgeklügelte Terrassen- und Bewässerungssysteme entwickelten, um den Ernteertrag stetig zu erhöhen und die immer weiter wachsende Bevölkerung in ihren Metropolen ernähren zu können. Dass die Maya-Zivilisationen gegen Ende des ersten Jahrtausends nach Christi alle mehr oder weniger untergegangen waren, hing sicher nicht zuletzt damit zusammen, dass ein eintretender Klimawandel mit der zunehmenden Ausbeutung der Böden einherging und damit den städtischen Hochkulturen die ökonomische Grundlage nahm.
Dabei etablierten die Maya selbst zu ihrer Hochzeit keine richtigen Imperien, obgleich einige der mächtigsten Städte ihrer Zeit durchaus das militärische Potential dafür hätten organisieren können. Es gab so etwas wie Flächenstaaten, meist etabliert von besonders einflussreichen Städten, doch diese waren im Vergleich zu den europäischen Imperien eher klein und hielten sich nicht besonders lange. Macht wurde oft nicht durch direkte Kontrolle ausgeübt, sondern durch ein System von Tributarstädten, die sich formell der Oberhoheit einer Vormacht unterwarfen, jedoch de facto politisch weiterhin autonom agierten – was zu stetig wechselnden Allianzen und allerlei Geschichten von Verrat und Vergeltung führte.
Für die Maya war dabei ganz offensichtlich der spirituelle Aspekt ihres Handelns stets von hoher Bedeutung. Die zahlreichen Sakralbauten und der elaborierte und komplexe Pantheon an Göttern sprechen dafür ebenso wie die große Macht der Priester, deren Rituale und Orakel nicht zuletzt oft ausschlaggebend für den Beginn eines Feldzugs oder dessen Ende waren. Der Wille der Götter, die oft genauso launisch und unberechenbar erschienen wie die alten griechischen Gottheiten, war von entscheidender Bedeutung für das Alltagsleben und der König der Stadt war das zentrale Bindeglied zwischen der irdischen und der göttlichen Welt. Wenn er diese Bindung besonders gut ausfüllte, gab es reichhaltige Ernten und militärische Triumphe. Im übrigen: bei den Maya konnten nicht nur die Männer Herrscher werden. Die Stelen berichten von zahlreichen sehr tatkräftigen, einigen sogar ausgesprochen skrupellosen Maya-Königinnen, die ihren männlichen Amtskollegen an Rücksichtslosigkeit und machtpolitischer Finesse in nichts nach standen.
Eingeordnet unter Wie es wirklich war
Kapitel 34 fertig!
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, so ist es wohl. Aber es ernährt sich
Kommentare deaktiviert
Eingeordnet unter Die Romane
Kapitel 33 fertig!
Das war aber auch ausnahmsweise mal ein etwas kürzeres.
Kommentare deaktiviert
Eingeordnet unter Die Romane